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Auf dieser SeiteWarum uns die naheliegende Lösung nicht überzeugt hat

Wenn niemand weiß, wo das Asset ist, hat locantra die Antwort.

Wenn niemand weiß, wo das Asset ist, hat locantra die Antwort.

Ein Mitarbeiter braucht einen bestimmten Behälter. Er war sich sicher, dass er hier steht, noch gestern. Er geht das Gelände einmal ab, dann ein zweites Mal. Eine Kollegin wird gefragt, die zuckt mit den Schultern. Nach zehn Minuten wird kurzerhand ein Ersatzbehälter besorgt, obwohl der erste vermutlich noch irgendwo auf dem Gelände steht.

Solche Momente sind der Grund, warum es uns gibt. Wir sind locantra, eine Lösung der race result AG, und wir haben uns auf eine Frage spezialisiert, die in vielen Betrieben erstaunlich oft unbeantwortet bleibt: wo ist das eigentlich gerade?

Die meisten Unternehmen, mit denen wir sprechen, haben kein Ressourcenproblem. Die Werkzeuge sind da. Die Transportbehälter sind da. Auch die Betriebsmittel stehen irgendwo auf dem Gelände. Was fehlt, ist die Antwort auf diese eine, sehr einfache Frage: wo genau? Und das kostet mehr, als es zunächst scheint: zehn Minuten Suchen hier, ein Rückruf dort, ein doppelt beschaffter Behälter. Am Ende des Jahres entsteht daraus eine Summe, die niemand bewusst budgetiert hat.

Kein Ressourcenproblem, sondern ein Transparenzproblem.

Warum uns die naheliegende Lösung nicht überzeugt hat

Der erste Impuls ist fast immer: mehr erfassen. Ein zusätzlicher Scan, ein Feld mehr im Formular, eine kurze manuelle Eintragung, bevor ein Behälter an einen anderen Platz gebracht wird. Klingt nach einer kleinen Ergänzung zum Tagesgeschäft.

Im echten Betrieb ist sie das selten. Wer einen Behälter unter Zeitdruck bewegt, denkt an die nächste Aufgabe, nicht an die Dokumentation danach. Je mehr ein Prozess von disziplinierter, manueller Erfassung abhängt, desto eher bricht genau diese Erfassung zuerst weg, sobald es eng wird. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil sie im Zweifel gegen die eigentliche Arbeit verliert.

Für uns war das der Ausgangspunkt: Wie lässt sich Transparenz schaffen, ohne dass jemand mitten in der Arbeit zusätzlich daran denken muss? Und wie geht das möglichst einfach, ohne großen Aufwand für Unternehmen?

Was wir daraus gebaut haben

Die Antwort setzt sich aus drei Elementen zusammen.

graph LR

  A[Passiver RFID-Tag am Asset] --> B[Track Box liest den Tag]

  B --> C[Software zeigt Standort und Verlauf]

 

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  class A,B,C teal

Passive RFID-Tags kommen auf Behälter, Werkzeuge oder Betriebsmittel. Sie kommen ohne Batterie aus, sind für den rauen Alltag gebaut und benötigen nach der Anbringung keine weitere Zuwendung.

Diese Tags werden von unseren Track Boxen erfasst: mobilen Lesegeräten, die sich an Fahrzeugen, Toren oder Gebäuden anbringen lassen. Keine Verkabelung, kein Stromanschluss, kein Eingriff in die Bausubstanz.

Unsere Software bündelt die Daten aus den Track Boxen und macht sichtbar, wo sich ein Asset gerade befindet, wo es zuletzt war und in welche Richtung es sich bewegt, zonengenau und ohne manuelles Zutun im laufenden Betrieb.

Ein zusätzlicher Handgriff für die Person, die den Behälter tatsächlich bewegt, kommt darin bewusst nicht vor. Die Erfassung geschieht nebenbei, im Vorbeifahren.

Wie eine Zusammenarbeit bei uns aussehen kann

Weil keine feste Infrastruktur nötig ist, muss ein Projekt bei uns auch nicht groß beginnen. Es genügt ein einzelner Bereich, eine überschaubare Zahl an Track Boxen und die Assets, die im Alltag am häufigsten gesucht werden. Damit lässt sich prüfen, ob sich der Aufwand tatsächlich rechnet, bevor irgendetwas Größeres beschlossen wird.

Zeigt sich, dass es sich rechnet, wächst die Lösung mit: weitere Bereiche, weitere Standorte, bei Bedarf nahtlos angebunden an vorhandene ERP-, WMS- oder MES-Systeme. Zeigt sich das nicht, bleibt der Einsatz klein und überschaubar.

Was Sie von diesem Blog erwarten können

Wir werden in den nächsten Beiträgen konkreter: wie Track Boxen sinnvoll positioniert werden, welche Leseraten in der Praxis erreichbar sind, und wo die Grenzen der Technologie liegen. Denn RFID ist kein Allheilmittel. Es gibt Materialien und Umgebungen, in denen die Physik nicht mitspielt, und auch das gehört zu einer ehrlichen Einführung dazu.

Außerdem erzählen wir, wie locantra entstanden ist: als eine Lösung der race result AG, die jährlich bei mehr als 25.000 Sportevents in über 120 Ländern Echtzeitdaten erfasst, und wie dieses Know-how seinen Weg ins Asset Tracking gefunden hat. Wir zeigen anhand konkreter Beispiele aus dem Kundenalltag, wie einzelne Betriebe die Einführung angegangen sind, und vieles mehr, was in der nächsten Zeit noch dazu kommen wird.

Manches davon lässt sich in einem Blogpost erklären. Manches besser im direkten Austausch. Falls Ihnen dabei schon ein bestimmter Fall aus Ihrem Betrieb eingefallen ist, dann kontaktieren Sie uns doch gerne direkt.